Meine Zwischenbilanz zu meinem Jahresmotto

Mein Motto: be focused

Erinnerst du dich? Be focused! Das war mein Motto, mein Leitspruch, mein Faden, der sich durch das Jahr ziehen sollte. Was ist daraus geworden? Habe ich meine Ziele verfolgt, oder sie doch aus den Augen verloren? Eine kleine Zwischenbilanz:

Mein Ziel war es ja nicht, dass ich es schaffe, viele Listen und Projekte abzuarbeiten, sondern eines nach dem anderen zu erledigen. Ich wollte mich nicht wieder verzetteln, nicht viele Projekte gleichzeitig am Laufen haben. Ich denke, das habe ich ganz gut gemeistert bisher. Du hast das daran gemerkt, dass der Blog so gut wie still wurde. Ich hatte einfach anderes zu tun, was meine Energie voll und ganz benötigt hat.

Die Jonglage aus wenig Betreuungszeit,anspruchsvoller Arbeit und Familienzeit und Haushalt hat alles aufgebraucht, sodass wenig freie Zeit blieb. Diese Zeit habe ich dann überwiegend für Sport genutzt. Ich habe meine Prioritäten gesetzt und meine Ziele so gut im Blick gehabt.

Jetzt fängt das neue Schuljahr an und das fühlt sich für uns immer wie ein Jahreswechsel an. Das ist unser Neubeginn, alles ist auf Null gestellt. Wer weiß was kommt? Da ist es hilfreich, dass ich bereits geübt bin, nach Wichtigkeit zu kategorisieren. Ich halte mich an meinem Motto und schreibe fleißig Listen, die sich daran orientieren 😉

Und zwar läuft das folgendermaßen: Wenn noch nicht so viel los ist und ich noch nicht allzu viel Unterricht vorbereiten muss, liegen meine Prioritäten eher bei mir persönlich, das heißt ich mache etwas mehr Sport, lese ein Buch, schreibe hier oder backe einen Kuchen. Auch den Haushalt mache ich dann in dieser Zeit. Das kommt uns allen immer zu Gute. (Aber dieses Szenario beruht auch mehr auf Wunschdenken, als dass es wirklich oft vorkommt)

Mein Motto: be focused

Wenn auf der Arbeit viel zu tun ist, mache ich Überstunden. Da müssen Texte gesucht werden,Folien vorbereitet werden, etwas nachgelesen werden, oder nächstes Jahr dann wieder Prüfungen erstellt werden. Das lässt sich im normalen Betrieb nicht immer unterbringen. Einen Teil mache ich dann im Büro, aber einge Sachen nehme ich auch mit und mache sie lieber in Ruhe zu Hause. Das ist für mich in Ordnung, solange es kein Dauerzustand ist und nur punktuell im Jahr vorkommt.

Wald

Wenn alles normal ist, sich alles in einem Gleichgewicht befindet, dann ist mir das der liebste Zustand, da ich dann nämlich nichts planen muss. Ich muss keine Abholzeiten anpassen, keine Extrabetreuung organisieren, kann ein ordentliches Essen für uns kochen und wir können spontan den Nachmittag im Wald oder im Schwimmbad verbringen. So sollte es immer sein und ich arbeite daran, dass es sich immer wieder hierhin einpendelt.

 

Be focused.

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