Meine Woche zuckerfrei: Tag #5

Meine Woche zuckerfrei Tag 5

Heute wache ich wieder mit Kopfschmerzen und einer komischen Stimmung auf. Die Nacht war durchwachsen mit einigen Wachphasen. Ich schiebe es auf das Wetter und starte wohlgemut in den Tag, eine Tasse Kaffee wird es schon richten 🙂

Ich fahre mit dem Fahrrad einkaufen und auf dem Rückweg erwischt mich der Regen. Das motiviert mich, schneller zu strampeln und ich komme ganz unbeabsichtig zu einem kleinen Workout. Zuhause packe ich meine Einkäufe aus und merke doch, wie sehr ich mich auf die zuckerfreie Ernährung freue. Im Supermarkt selbst habe ich heute etwas länger bebraucht, da ich meine Liste mit den Zuckergehaltangaben der einzelnen Obstsorten vergessen habe und dann lieber zweimal überlegt habe, oder nach einer Alternative gesucht habe. Ich bin sehr zufrieden und mache mir erstmal ein Frühstück mit Joghurt, Obst und Granola.

Den Rest des Tages verbringe ich am PC oder mit Kram im Haus. Es ist ein sehr unaufgeregter Tag. Das zeigt aber auch, dass der Zucker nicht mehr mein ganzes Handeln bestimmt, nur weil ich ihn weglasse. Diese Entwicklung stimmt mich sehr positiv und so plätschert dieser Tag vor sich hin.

Mein Essen an Tag 5:

Zum Frühstück gab es heute wieder Joghurt mit Beeren und Granola. Ich liebe dieses Granola jetzt schon so sehr, dass ich mich 1. abends schon auf das Frühstück freue und 2. gar nicht mehr weiß, was ich vorher ohne gemacht habe.

Frühstück mit zuckerfreiem Granola

Zum Mittag habe ich mir Pellkartoffeln mit Lachs gemacht.

Pellkartoffeln mit Lachs

Pellkartoffeln mit Lachs

Fragen und Fakten

Zuckerentzug ja oder nein? Nein. Ich dachte zwar erst nach dem Aufstehen, dass doch was wär, aber die Kopfschmerzen schiebe ich nicht auf den Entzug. Sie waren auch recht schnell wieder weg.

Sehnsuch nach Schokolade? Nein. Aber ich fange langsam an, mir Gedanken über Naschereien zu machen.

Wenn ja, was tue ich dagegen? Nichts. Diese Woche bleibe ich strickt dabei und esse auch nichts, was anders gesüßt ist.

Habe ich nachgegeben? Nein. Ich bleibe eisern. Hat man die ersten 3 Tage ersteinmal geschafft, dreht sich im Kopf auch nicht alles um das Essen und das Verlangen lässt nach.

Wie habe ich mich heute insgesamt gefühlt? So lala. Ich fühle mich ein wenig träge und habe auch Muskelkater und leichte Schmerzen im Fuß von meiner Wanderung gestern. Der Jammerabgrund ist gefährlich nah 🙂 Im Laufe des Tages habe ich immer bessere Laune bekommen, sodass es am Ende doch ein guter Tag war.

 

Wie geht es nach dieser Woche weiter?

Heute mache ich mir viele Gedanken, wie es nach meiner radikalen Entzugswoche weiter gehen soll. Ich will auf keinen Fall in meine alten Muster fallen. Aber ganz auf Süßes verzichten will ich auch nicht. So ein Stück Kuchen esse ich schon gerne. Wie könnte ein Mittelweg aussehen?

Für die Urlaubszeit habe ich mir erstmal überlegt auf Zucker größtenteils zu verzichten. Ich möchte Kuchen und Speisen ausprobieren, die mit Datteln gesüßt sind. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Vielleicht ist ja auch Mandelmus eine Alternative. Aber das muss ich erstmal sehen und vorallem ausprobieren.

Es gibt also noch keine Konzept, dass ich nach dieser Woche weiterführe. Ich weiß nur, dass ich mich dem Diktat der Schokolade nicht so schnell wieder unterwerfen lassen will und nach Alternativen schaue. Ich gehe ganz stark davon aus, dass meine Geschmacksnerven sich nach und nach umstellen und ich weniger Süße brauche, um diese zu schmecken. Wer weiß. Der Selbstversuch geht auf jeden Fall weiter und das Wie bleibt einfach spannend 🙂

Und für alle, die sich fragen, ob ich abgenommen habe: Habe ich nicht. Ich denke, das merkt man erst langfristig.

Meine bisherige Woche zum Nachlesen:

Tag #1

Tag #2

Tag #3

Tag #4

Habt einen wundervollen Tag!

1 Kommentar

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